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6. China-Cup in Berlin mit starker Besetzung

Von | 8. April 2015

Nie zuvor in der Geschichte des Berliner Go-Verbandes war ein Turnier so stark besetzt wie der 6. China-Cup. Alle Spieler von Rang, die nicht an dem gleichzeitig im Chinesischen Kluturzentrum in Berlin stattfindenden 1. Europäischen Grand Slam Turnier (eigener Bericht) teilnehmen konnten oder in der 1. Runde dieses Turniers ausgeschieden waren, kämpften an den Osterfeiertagen im Chinesischen Kulturzentrum in Berlin um den begehrten Pokal. Insgesamt waren von 90 Teilnehmern 36 Dan-Träger und 12 davon starteteten mit dem 5. bis 7. Dan-Grad.

Überlegen setzte sich in diesem Ringen der europäischen Go-Giganten Oh Chi Min 7d vom Britischen Go-Verband mit sechs Siegen in sechs Runden. Den 2. bis 5. Preis erkämpften sich die beiden Rumänen Catalin Taranu 5p und Cornel Burzo 6d sowie die Chinesen Xu Yin 5d und Zou Jin 6d mit jeweils 4 Siegen. Bester Deutscher war Jonas Welticke 5d auf Platz 7 mit 3 Siegen, als erfolgreichster Berliner kam Robert Jasiek 5d nur auf Rang 12. Durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Turniers seitens der Europäischen Go- Föderation und des Chinesischen Kulturzentrums Berlin war es möglich, Preisgelder in einer Höhe von über 1.600 Euro zu vergeben. Darüber hinaus erhielten alle Spieler mit vier oder mehr Gewinnpartien eine Buchprämie. Hier findet man die Abschlusstabelle

Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Turnierteilnehmer zwischen den Runden den Partien beim 1. Europäischen Grand-Slam-Turnier. In der Eingangshalle des Kulturzentrums wurden die Begegnungen direkt per Video übertragen. An jedem der drei Tage des Turniers gab es für die Turnierteilnehmer und Zuschauer die Möglichkeit, Kommentare zu den Meisterpartien von den Go-Porifs Yoon Young-sun 8p und Zhao Baolong 2p zu erhalten. Ein weiteres Highlight war der Empfang des Chinesischen Kulturzentrums am Ostersonnabend, zu dem der Direktor des Zentrums, Chen Jian Yang, eingeladen hatte. Die Musikerin Lin Lixue und der Kalligraph Hu Ying begeisterten die Gäste mit ihrem Können. Danach hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, bei guter chinesischer Küche mit Go-Freunden aus mehr als 10 Ländern Europas und Asiens ins Gespräch zu kommen.

Am Ende des Turniers wandte sich der Präsident der Europäischen Go-Föderation, Martin Stiassny, mit dem Vorschlag an die Teilnehmer, den China-Cup in Berlin zu einem traditionellen Treffen der europäischen Go-Elite auszubauen. Er bedankte sich herzlich beim Chinesischen Kulturzentrum und den Vertretern des Berliner Go-Verbandes für die ausgezeichnete Organisation der Veranstaltung.

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