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“Beautiful Mind” – komplett

Von | 3. September 2014

Derzeit kann man den Film “A Beautifull Mind”, ein US-amerikanischer Kinofilm aus dem Jahr 2001, in dem das Go-Spiel keine ganz unbedeutende Nebenrolle spielt, auf Youtube komplett in Originalfassung gesehen werden.

Der Film skizziert die reale Lebensgeschichte des insbesondere für die Spieltheorie bekannten Mathematikers und Nobelpreisträgers John Nash nach der Biographie von Sylvia Nasar. Der Film beginnt mit Nashs Studienzeit in Princeton, wo er bereits den Ruf eines Mathematikgenies genießt, aber ein Außenseiterdasein führt. In dieser Zeit lernt er auch seine Frau am Lehrstuhl kennen. Seit seinem Studium hat er eine schizophrene Psychose, die ihn immer mehr in den Wahn führt, er entschlüssele in geheimem Auftrag der amerikanischen Regierung Codes sowjetischer Agenten. Schließlich folgt der Zusammenbruch, Nash wird in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert. Als er wieder aus der Klinik nach Hause kommt, kümmert sich seine Frau um ihn, wird dabei aber selber an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht. Erst in den 1990er Jahren feiert er, von seiner Erkrankung weitgehend genesen, ein vielbeachtetes Comeback, das schließlich im Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1994 gipfelt. (Quelle: Wikipedia)

Im Film spielt Nash mehrfach Go und das Spiel gilt dabei immer als Beispiel für Komplexität. Und es ist auch historisch belegt, dass Nash in seiner Zeit in Princeton um 1950 viel Zeit mit dem Go-Spiel verbrachte. Das Genie gerät dabei mit Blick auf die Spieltheorie in die Hybris-Falle: Nash meint, das Go-Spiel sei fehlerhaft, denn er habe den ersten Zug gehabt, habe fehlerlos gespielt und müsse folglich bei einem Spiel mit vollständiger Information gewinnen. Dass er nicht fehlerfrei gespielt haben könnte, kommt ihm gar nicht in den Sinn …

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