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Berliner Winterturnier 2014

Von | 18. März 2014

Am 15. März 2014 trafen sich 28 Spieler vom 2. dan bis 27. kyu in den Räumlichkeiten des Jugendclubs E-Lok zum diesjährigen Beliner Winterturnier. Pünktlich zum Turnier gab es auch das entsprechende graue kühle Wetter, es stürmte und ein paar Tropfen fielen, so dass es nach dem herrlichen Frühlingswetter tatsächlich noch etwas Winterstimmung gab.  Mit ein wenig Verspätung gab es gegen 11:15 die erste Runde, kurz darauf hörte man nur noch das Klappern der Go-Steine. Wieder einmal waren vier Turnierneulinge am Start, die sich trauten, zum ersten Mal bei einem „richtigen“ Turnier anzutreten: Marijan und Alex, beide 11 Jahre alt, und die Geschwister Aljona und Anton, 16 und 18 Jahre alt. Ich freue mich darüber immer sehr!

elok

Der Spielort der Berliner Jahreszeitenturniere

Dieses kleine, quirlige Eintagesturnier ist durch die kurze Bedenkzeit von 30 Minuten besonders für Anfänger geeignet, denn diese nutzen eine längere Bedenkzeit ohnehin nicht voll aus. Das geringe Startgeld (1 € für Kinder und Ermäßigte und 3 € für Menschen mit geregeltem Einkommen zzgl. 1 € „Strafe für Nichtmitgliedschaft im Verein“) ist auch von jedem zu stemmen. Für Teilnahme an einzelnen Runden kann auch das noch verhandelt werden. Es kam auch schon vor, dass jemand das Startgeld abgearbeitet hat, z. B. einen Regel-Kurs für Anfänger gab. Außerdem hat durch das Schweizer System auch ein Kyu-spieler die Chance, bei vier Siegen das Turnier zu gewinnen.

Meist geben die stärkeren Spieler den schwächeren Hinweise und besprechen die Partien, 2013 war David Seibt 4d) zweimal anwesend, um Lektionen zu geben. Leider war er diesmal zur Jugendmeisterschaft in Jena unterwegs. Eine sehr ungünstige Terminierung, aber das E-lok hatte nur diesen Samstag noch freie Räumlichkeiten im Winter. Durch meine Erkrankung hatte ich mich recht spät doch entschlossen, auch dieses Jahr die Turniere weiter zu organisieren und die Termine abzusprechen.

Inzwischen hat das Turnier seine „Fans“, die immer wieder gern vorbeikommen. So hat unser Choi Young Sik 2d sogar seinen Urlaub um eine Woche verschoben, um teilnehmen zu können. Im Jahr 2013 haben 67 verschiedene Go-Spieler bei den vier Turnieren im Winter, Frühling, Sommer und Herbst gespielt. Es gibt eine Jahreswertung, in der es für Teilnahme und für jeden Sieg jeweils Punkte gibt.

Nach der ersten Runde gab es Essen, Sauer-Scharf-Suppe, veganes japanisches Curry mit Reis und Joghurt bzw. Schokopudding. Es gibt im E-Lok eine voll ausgestattete Küche, die wir gern nutzen, es sei denn, das Sommerwetter lädt zum Grillen im Garten ein. Getränke und „all you cat eat“ Essen sind immer zum Preis von 5 € zu haben. Falls jemand nur wenig essen möchte oder knapp bei Kasse ist – es ist immer genug für alle da und der Preis verhandelbar.

Es kommen auch immer wieder Neugierige und Anfänger vorbei, so wie diesmal eine nette Familie mit zwei Kindern, die alle vier schnell die Spielregeln erlernt hatten und dann mehrere Partien auf dem 9×9 Brett spielten. Sie bekamen ein Pappbrett mit Anleitung mit und versprachen, beim Frühlingsturnier in vier Wochen wieder reinzuschauen.

siegergross

Die Sieger des Berliner Winterturniers (v.l.n.r.): Choi Young Sik, Marko Popovic, Wiebke Töpper, Wolfgang John und Wilfried Wallat

Andreas Urban vom Go-Verband Berlin gratulierte den Siegern der Jahreswertung 2013 und überreichte Ihnen einen Gutschein.  Den ersten Platz belegte Daniel Krause. Zweiter wurde Arved Pittner, der an diesem Wochenende Jugendmeister seiner Altersklasse in Jena wurde und deshalb nicht in Berlin dabei sein konnte. Er gewann einen Hikaru-no-Go-Schlafanzug, damit er auch nachts go-motiviert schlafen kann. Dritter wurde Choi Young Sik.

Das Turnier wäre nicht möglich ohne die vielen fleißigen Helfer. Vielen Dank an Daniel Krause für die Auslosung, Bernd Schilfert von der HU für das Material, Maria Wohnig für die Urkunden und Klaus Wohnig für die Hilfe beim Kochen sowie Auf-und Abbauen! Ich freu mich aufs Wiedersehen beim Frühlingsturnier am 5. April!

 

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