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Der etwas andere Zug 1

Von und | 8. Januar 2014 1 Kommentar
Teil 1 von 6 der Serie "Der etwas andere Zug"

Diese Serie von Viktor Lin 6d erfährt jeweils ihre Erstveröffentlichung in der Deutschen Go-Zeitung und erscheint hier zeitversetzt und mit freundlicher Genehmigung des Autoren und des Deutschen Go-Bundes e.V. Der erste Teil der Serie wird hier jetzt in drei Artikeln veröffentlicht.

Tobias Berben


In dieser neuen Serie möchte ich euch Züge und Ideen aus diversen Problembüchern vorstellen, die ein durchschnittlicher europäischer Go-Spieler vielleicht noch nie gesehen hat. Es sind teilweise sehr spezielle Stellungen – seid euch daher im Klaren, dass ihr manche Sachen nicht in jeder beliebigen Situation nachmachen solltet. Meistens sind Spezialzüge entweder besonders gut oder besonders schlecht. Es sind aber auch gute Ideen dabei, die man auf der Metaebene immer anwenden kann. Ich hoffe, dass ihr mit dieser Serie Spaß habt und neue Ideen für euer Go bekommt.

Viktor Lin

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Dia. 1

Dia. 1: W 1 ist hier – aus Respekt vor der schwarzen Übermacht in der nördlichen Hemisphäre – der beste Zug, der der weißen Gruppe die meisten Lebenshauche verleiht. Angesicht des Machtgefälles sind „ängstliche“ Züge angemessen.
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Dia. 2

Dia. 2: Wenn Weiß eine „Giersau“ ist, kommt er unter eine heftige Attacke – das ist in der Partie passiert. Schwarz hat plötzlich die Möglichkeit, seine Betonwände zu nutzen und daraus noch ungewissen Profit zu ziehen. Am Ende wurde Weiß angeblich links unten gefangen.
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Dia. 3

Dia. 3: Schwarz haut mit der Kombination S1 und S3 scheinbar auf den Schwachpunkt in der weißen Form.
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Dia. 4

Dia. 4: Wenn Weiß sich der Konfrontation stellt, ist der daraus resultierende Kampf tatsächlich nicht gut für W.
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Dia. 5

Dia. 5: Hier sollte Weiß flexibel spielen und einfach in Sente (!) zwei Steine opfern. Diese Flexibilität fehlt meiner Meinung nach vielen Europäern, so dass wir uns hier einiges abschauen können.
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Dia. 6

Dia. 6: Wie in Dia. 1 gibt es hier ein deutliches Stärkegefälle. W2 ist eigentlich ein typischer Zug von Anfängern, die sich den Einpunktsprung nicht trauen. Doch in diesem Fall ist ihre Angst durch die Präsenz der weißen Mauern sogar berechtigt.

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Dia. 7

Dia. 7: S4 ist zwar ein hervorragender Zug für Sabaki, das Ergebnis ist dennoch sehr zufriedenstellend für Weiß.
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Dia. 8

Dia. 8: Selbst, wenn Schwarz mit 3 schneidet, profitiert Weiß immens. Weiß kann übrigens noch mit A verbinden.
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Dia. 9

Dia. 9: W1 ist der empfohlene Zug.
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Dia. 10

Dia. 10: Da Schwarz oben rechts schon sehr massiv ist, stört es Weiß nicht, Schwarz weiter zu stärken.

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Dia. 11

Dia. 11: S1 muss tief hineintauchen, sonst kann Schwarz nicht gewinnen. Mit dem Angriff von W2 bis W8 erhält Weiß die Initiative in dieser Partie.
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