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„Go to Innovation” in Berlin

Von | 10. November 2014

In wenigen Tagen ist es wieder soweit, dann werden über 50 Spieler in einem 8-Runden Turnier an drei Tagen um den Sieg und die attraktiven Preise beim 17. „Go-to-Innovation“ in Berlin kämpfen.

1. Platz:
1.000 €

2. Platz:
500 €

3. Platz:
250 €

4. Platz:
150 €

5.-10. Platz:
100 €

11.-20. Platz:
je ein Go-Buch

3 Trostpreise
je ein Go-Buch

Omikron-Preis:
500 € für die beste Spielerin

Jackpot:
500 € für 8 Siege

Der zusätzliche Preis (500 Euro) für die beste Spielerin von der Omikon Data Quality GmbH wird in diesem Jahr erstmals ausgespielt.

Als Wertungssystem wird das Hahnsystems eingesetzt. Die Spielstärken der bisher angemeldeten Spieler reichen vom 7-Dan bis zm 18-Kyu. Die Spieler kommen aus Polen, Schweden, Österreich, England, Spanien, Tschechoslowakei, Russland und Deutschland.

inno2014

Hwang Inseog 7d gewann im vergangenen Jahr das Go-to-Innovation

Hier noch ein paar Zeilen zum Turniersystem:

Basis für die Einstufung der Spieler ist das aktuelle EGF-Rating. Der ermittelte Startscore wird nach jeder Runde gewinnorientiert neu ermittelt. D.h., bei einem Gewinn mit einem halben Punkt erhält der Sieger 60 und der Verlierer 40 Punkte zusätzlich auf seinen Score. Die Punktzahl des Gewinners erhöht sich im gleichen Maß wie seine Siegpunkte. Die Punktzahl des Verlierers reduziert sich entsprechend. Die maximal mögliche Punktzahl von 100 Punkten je Partie erreicht der Gewinner erst mit einem Sieg von über 40 Punkten. Der Verlierer geht dann natürlich leer aus.

Diese ständige Anpassung der aktuellen Spielstärke nach jeder Runde ist aber nur die eine Seite dieses Turniers. Eine viel interessantere Seite für starke und schwächere Teilnehmer ist ein spezielles Vorgabesystem. Für jeweils 50 Punkte Scoredifferenz erhält der schwächere Spieler einen Vorgabestein (max. 9 Steine) und damit auch die Chance auf einen der vorderen Plätze.

Beide Faktoren führen zu sehr interessanten Ergebnissen. Der stärkere Spieler muss, ohne das Risiko zu sehr zu erhöhen, möglichst über 40 Punkten gewinnen, während der schwächere Spieler durch möglichst korrektes Spiel seinen Verlust minimieren muss. Ein netter Nebeneffekt besteht darin, dass ein Gewinn aller Partien nicht unbedingt zum Turniersieg führen muss – der immerhin mit 1.000 Euro ausgelobt ist –, da die Preisverleihung auf der Grundlage des erreichten Scores erfolgt.

Für eine ausgesetzte Runde erhält der Spieler 25 Punkte, während es bei einem Freilos 100 Punkte sind. Ein eventuell vorhandener Springer bekommt 50 Punkte.

Die Ergebnisliste wird an die EGF versandt. Anzumerken wäre noch, dass das Turnier eine B-Einstufung hat.

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