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Jubiläum beim “Go-to-Innovation” in Berlin

Von | 13. Oktober 2017

Am Freitag, den 17. November um 18.00 Uhr ist es in Berlin wieder soweit, dann werden über 50 Spieler in einem 8-Runden Turnier an drei Tagen um den Sieg und die attraktiven Preise beim nunmehr 20. „Go-to-Innovation“ in Berlin kämpfen. Aktuell liegen bereits 13 Anmeldungen vor. Die Spielstärken der bisher angemeldeten Spieler reichen von 1. Profi-Dan bis zum 7. Kyu und sie kommen aus 7 verschiedenen Ländern. Die zehn stärksten Spieler und Spielerinnen, die bis jetzt gemeldet haben, sind:

Li, Ting 1 Pro AT Vienna
Seong-jin, Kim 8 Dan DE Berlin
Podpera, Lukas 7 Dan CZ APWS
Jonas, Welticke 6 Dan DE Bonn
Sinan, Djepov 5 Dan BG Slvp
Dobranis, Denis 3 Dan RO Bist
Dobranis, Darius 2 Dan RO Bist
Steffens, Siegmar 1 Dan DE B
Tomsu, Adriana 1 Dan CZ TFmi
Stieglitz, Robin 3 Kyu FR 38Gr

Li Ting 1P ist in Berlin beim Jubiläumsturnier dabei

Die Preisstruktur wurde in diesem Jahr wieder verbessert. Ausgelobt werden folgende Preise:

1. Platz: 1.200 €
2. Platz: 600 €
3. Platz: 300 €
4. Platz: 150 €
5.-10. Platz: 100 €
11.-20. Platz: je ein Go-Buch
3 Trostpreise: je ein Go-Buch

Zusätzlich zu den Hauptpreisen für die Spielerinnen:

Preis der Omikron Data Quality GmbH für die beste Spielerin: 500 €
Preis für die zweitbeste Spielerin: 250 Euro
Preis für drittbeste Spielerin: 125 Euro

Jackpot: 500 € für 8 Siege

Für den Preis der Omikron Data Quality GmbH von 500 Euro ist aktuell Adriana Tomsu (1 Dan) aus CZ die Favoritin.

Als Wertungssystem wird das Hahnsystems eingesetzt. Basis für die Einstufung der Spieler ist das aktuelle EGF-Rating. Der ermittelte Startscore wird nach jeder Runde gewinnorientiert neu ermittelt. D.h., bei einem Gewinn mit einem halben Punkt erhält der Sieger 60 und der Verlierer 40 Punkte zusätzlich auf seinen Score. Die Punktzahl des Gewinners erhöht sich im gleichen Maß wie seine Siegpunkte. Die Punktzahl des Verlierers reduziert sich entsprechend. Die maximal mögliche Punktzahl von 100 Punkten je Partie erreicht der Gewinner erst mit einem Sieg von über 40 Punkten. Der Verlierer geht dann natürlich leer aus.

Diese ständige Anpassung der aktuellen Spielstärke nach jeder Runde ist aber nur die eine Seite dieses Turniers. Eine viel interessantere Seite für starke und schwächere Teilnehmer ist ein spezielles Vorgabesystem. Für jeweils 50 Punkte Scoredifferenz erhält der schwächere Spieler einen Vorgabestein (max. 9 Steine) und damit auch die Chance auf einen der vorderen Plätze.

Beide Faktoren führen zu sehr interessanten Ergebnissen. Der stärkere Spieler muss, ohne das Risiko zu sehr zu erhöhen, möglichst mit über 40 Punkten gewinnen, während der schwächere Spieler durch möglichst korrektes Spiel seinen Verlust minimieren muss. Ein netter Nebeneffekt besteht darin, dass ein Gewinn aller Partien nicht unbedingt zum Turniersieg führen muss – der immerhin mit 1.200 Euro ausgelobt ist –, da die Preisverleihung auf der Grundlage des erreichten Scores erfolgt.

Für eine ausgesetzte Runde erhält der Spieler 25 Punkte, während es bei einem Freilos 100 Punkte sind. Ein eventuell vorhandener Springer bekommt 50 Punkte.

Die Ergebnisliste wird an die EGF versandt. Anzumerken wäre noch, dass das Turnier eine B-Einstufung hat.

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