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Wiener Go-Turnier

Von | 25. Juni 2014

Wien, letztes Wochenende – diesmal war es nicht bloß ein alljährlich stattfindendes Go-Turnier. Freitag, der erste Tag, war den Runden 5 und 6 der CEGO Pro-Qualifikation gewidmet. Nachdem die Vorentscheidungen in Straßburg und Amsterdam gelaufen waren, traten folgende Spieler zur Endausscheidung an:

  • Mateuzs Surma und Cornel Burzo schieden nach der 5. Runde aus.
  • Ali Jabarin und Lukas Podpera, die Sieger in Runde 5, stellten sich dem Wettkampf in der 6.Runde in einem Kopf an Kopf Rennen, das letztlich Ali Jabarin für sich entscheiden konnte.

Ali Jabarin und Pavol Lisy sind somit Europäische Go-Profis, denen die Tore zu den asiatischen Profispielen offen stehen.

10345780_793081934069531_8941093249521180358_nSamstag und Sonntag fand das Turnier für Spieler aller Stärken statt, gespielt wurden 5 Runden. Bemerkenswert war, dass offensichtlich besonders viele starke Spieler den Weg nach Wien auf sich genommen hatten, vielleicht auch, um an der Endausscheidung um den Europäischen Pro teilzunehmen. Insgesamt waren von den 98 gemeldeten Spielern 36 Dan-Spieler gekommen, 15 davon sogar 6-Dan und stärker. Jedoch auch die anderen Stärken waren gut vertreten: bei den eintelligen Kyus waren es 41 Spieler, davon 12 Frauen, die zweistelligen Kyus waren mit 21 Spielern vertreten, davon 4 Frauen. Der Frauenanteil beim gesamten Turnier lag bemerkenswert bei über 14%.

Im Grünen gelegen, bietet die Waldorfschule im 13. Bezirk Wiens ein gutes Ambiente für einen derartigen Event. Zwei Klassenzimmer standen den Spielern an den ersten 10 Brettern zur Verfügung, die Spiele der ersten beiden Bretter wurden von EuroGoTV life übertragen. Der große Festsaal war wunderbar geeignet, die vielen restlichen Spieler aufzunehmen. Trotz der vielen Leute machte sich während der Spiele eine konzentrierte Stille breit, es knisterte fast ein wenig, so viel Denkenergie war unterwegs.

Während des gesamten Turnieres wurde für Stärkung in Form eines einfachen Buffets gesorgt. In den Pausen konnte man sich im Park der Schule erholen, Kontakte knüpfen oder pflegen und die ein oder andere Partie nebenbei spielen. Da oder dort gab es auch Diskussionen über den besten Zug oder diverse Lösungen. Das alles in sehr lockerer, entspannter Atmosphäre.Am Abend des 2.Tages freuten sich viele über die gemeinsam bestellten und verzehrten Pizzas. Ein zufriedener Magen trägt natürlich auch zu einer guten Stimmung bei und dass das Hirn am nächsten Tag wieder arbeiten mag.

Was man vielleicht manchmal vergisst, wenn eine solche Veranstaltung so gut klappt und die Teilnehmer gut gestimmt und zufrieden sind, sind die vielen Akteure im Hintergrund , die ehrenamtlich viel Zeit und Kraft aufwenden, damit das Turnier in dieser Form stattfinden kann. So soll den vielen Helfern und Helferinnen an dieser Stelle einfach herzlich gedankt werden! Ein weiteres Dankeschön an Petrus, der uns angenehmes Wetter beschert hat! Und einfach auch ein Danke an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, denn ohne deren Erscheinen, Mitwirken und ihre Freude am Spiel hätte die ganz Veranstalung in dieser Form ganz bestimmt nicht stattfinden können!

Für diesmal: Tschüss und auf ein baldiges Wiedersehen in Wien!

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